Aktuelle Projekte

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LeSeDi Doktoratsprogramm

Lesen und Sprache evidenzbasiert im Unterricht unterstützen – digitale und inklusive Innovationen

Projektbeschreibung: LeSeDi ist ein Doktoratsprogramm, das bei der Ausschreibung „Bildungsinnovation braucht Bildungsforschung“ eingereicht wurde und nun vom Bundesministerium Bildung, Wissenschaft und Forschung als eines von neun Doktoratsprogrammen finanziert wird. LeSeDi soll Bildungsforschung vorantreiben und die Vernetzung zwischen den Pädagogischen Hochschulen und der Universität verstärken. Ziel von LeSeDi ist, fundierte Erkenntnisse zur Entwicklung der Lesefähigkeiten (orthographisches Wissen und lexikalisches Lesen) sowie zu ihrer evidenzbasierten Förderung unter Berücksichtigung von Mehrsprachigkeit zu generieren. Der Einsatz digitaler Technologien wird für die Diagnostik, aber auch für die individualisierte Förderung von Lesefähigkeiten sowie die Differenzierung des Unterrichts genutzt. LeSeDi ermöglicht einen effektiven Transfer der Forschungsergebnisse in die Praxis, nutzt Open Science-Praktiken und macht entwickelte Materialien verfügbar. Im Rahmen des Doktoratsprogramms LeSeDi gibt es sechs Projekte, die verschiedene Stufen der Leseentwicklung forcieren. In jedem Projekt wird eine Dissertation verfasst, die von Forscher*innen der Universität Graz und einer pädagogischen Hochschule betreut wird.

Projektpartner*innen: Universität Graz, Österreich; Pädagogische Hochschule Steiermark, Österreich; Private Pädagogische Hochschule Augustinum, Österreich

FZIB-Forscher*innen: Uni Graz: Univ.-Prof.in Dr.in phil. Barbara Gasteiger-Klicpera (Projektleitung); Univ.-Prof. Dr. phil. Timo Lüke; Assoz. Prof.in Dipl.-Sprachwiss.in Susanne Seifert, PhD; Ass.-Prof.in Mag.a Lisa Paleczek, PhD; Katharina Prinz, MSc BA.; Andrea Kogler, B.A. MSc; Maximilian Barth, BA MSc, Lukas Hauser, BSc MSc; PHSt: HS-Prof.in Mag.a Dr.in   Konstanze Edtstadler, HS-Prof.in PhD MSc Mag.a Edvina Bešić (karenziert), Prof.in Mag.a Elisabeth Herunter,  Iris Knapp, BEd MA; PPH Augustinum: Prof.in Mag.a Dr.in Martina Kalcher Bakk. MSc (karenziert); Fabian Feyertag, BEd MEd

Laufzeit: Herbst 2023 – Herbst 2026

Weitere Informationen zur Ausschreibung „Bildungsinnovation braucht Bildungsforschung“ finden Sie hier.

Kinderleicht!

Leichtbau für Kinder und Jugendliche leicht erklärt

Projektbeschreibung: Im Mai 2023 startete das neue Projekt „Kinderleicht!“ in Kooperation mit der FH JOANNEUM. Das Projekt wird von der FFG Förderschiene Talente Regional 2022 gefördert und soll Schüler*innen in ihrer Neugierde und ihrem Forschungsdrang fördern. Das Ziel von „Kinderleicht!“ ist es, Kindern und Jugendlichen in der dritten und sechsten Schulstufe unabhängig von ihrer Herkunft, ihrem Geschlecht oder Bildungshintergrund das Thema Leichtbau altersgerecht näherzubringen. Dazu werden sogenannte Science Workshops geplant und entwickelt, in denen differenzierte Unterrichtsmaterialien eingesetzt werden. Diese werden gemeinsam mit Lehrpersonen und Forscher*innen der FH JOANNEUM und des Arbeitsbereichs Inklusive Bildung und Heilpädagogische Psychologie erstellt. In den drei Science Workshops lernen Schüler*innen aus Graz und der Hochsteiermark, was Leichtbau bedeutet, wie Leichtbau funktioniert und wie er umgesetzt wird. Außerdem haben die Schüler*innen die Möglichkeit, Unternehmen wie HAGE Sondermaschinenbau GmbH und carbon-solutions Hintsteiner GmbH, sowie das Automotive Testing Lab der FH JOANNEUM zu besuchen, ein besonderes Augenmerk liegt auf weiblichen Role Models für eine Karriere im technischen Bereich. Nach Projektende werden alle Materialien frei zum Download zur Verfügung gestellt.

Projektpartner*innen: Universität Graz, Österreich; FH JOANNEUM – Institut Fahrzeugtechnik, Österreich; HAGE Sondermaschinenbau GmbH, Österreich; carbon-solutions Hintsteiner GmbH, Österreich.

FZIB-Forscher*innen: Ass.-Prof.in Mag.a Mestre Lisa Paleczek, PhD (Projektleitung); Andrea Kogler, MSc

Laufzeit: 05/2023 – 04/2025

Weitere Informationen:  https://kinderleicht.fh-joanneum.at/

EQui-T

European quality development system for inclusive education and teacher training (EQui-T)

Projektbeschreibung: Das dreijährige Teacher Academy-Projekt „EQui-T“ (European quality development system for inclusive education and teacher training) will zur Qualitätsverbesserung des inklusiven Unterrichts im europäischen Kontext beitragen und wird von der European Commission im Erasmus+ Partnerships for Excellence-Programm mit 1,5 Mill Euro gefördert. Im Zentrum stehen die Entwicklung und der Austausch inklusiver offener Bildungsressourcen, OIER (Open Inclusive Educational Resources). Im Rahmen des Projektes wird ein umfassender, multiperspektivischer Kriterienkatalog zur Bewertung der Qualität von OIER für den inklusiven Unterricht entwickelt, es werden Kurse für Lehrpersonen in der Aus- und Weiterbildung zur Konzeption und Erprobung innovativer Unterrichtsmaterialien in Form von OIER für den (technologiegestützten) inklusiven Unterricht durchgeführt sowie bewährte Disseminationsverfahren von OIER ermittelt und nachhaltig umgesetzt. Ein weiteres Ziel ist der Aufbau eines Netzwerks von Lehrkräften und anderen Akteur*innen im Bereich der inklusiven Bildung auf nationaler und internationaler Ebene zur Förderung der transnationalen Zusammenarbeit und des Austauschs bewährter Verfahren zur Identifizierung und Nutzung bestehender (hoch-)qualitativer digitaler Werkzeuge und Materialien (z. B. OIER).

Projektpartner*innen: Universität Graz, Österreich; Universität Granada, Spanien; Universität Padua, Italien; Tallinn Universität, Estland; Universität Süd-Ost Norwegen, Norwegen; Pädagogische Hochschule Steiermark, Österreich; Private Pädagogische Hochschule Augustinum, Österreich

FZIB-Forscher*innen: Univ.-Prof.in Dr.in phil. Barbara Gasteiger-Klicpera (Gesamtkoordination); Univ.-Prof. Dr.phil. Timo Lüke; Jessica Berger, BA MSc.; Prof.in Silvia Kopp-Sixt, BEd MA; HS-Prof.in Mag.a Edvina Bešić, MSc PhD; Prof.in Dr.in Martina Kalcher; Katharina Maitz, PhD MA BA BA; Annalisa La Face, Mag. Dott.ssa; Daniela Ender, MSc

Laufzeit: 15.06.2023-14.06.2026

DigIDe 2.0

Technische Umsetzung eines Tools zur Früherkennung von Demenz bei Menschen mit intellektueller Beeinträchtigung

Projektbeschreibung: Das Ziel des Projektes „DigIDe 2.0“ besteht darin, das im Vorgängerprojekt „DigIDe“ konzipierte digitale Tool technisch so umzusetzen, damit es von Betreuungspersonen in Einrichtungen der Behindertenhilfe verwendet werden kann. Mit Hilfe des digitalen Tools sollen belastende Situationen, die sich durch Demenzsymptome von Menschen mit intellektueller Beeinträchtigung für das Betreuungspersonal ergeben, minimiert und Möglichkeiten der Begleitung und Förderung verdeutlicht werden. Bei der nun geplanten Umsetzung des digitalen Tools wird besonderes Augenmerk auf die Usability, auf die einfache, selbsterklärende Nutzbarkeit gelegt. Eine Detailbeschreibung des Projektes finden Sie hier.

FZIB Forscher*innen: Univ.-Prof.in Dr.in phil. Barbara Gasteiger-Klicpera, Dominik Pendl, BA MSc. PhD

Kontakt: Dominik Pendl, BA MSc. PhD

Laufzeit: 4/2023 - 3/2025

Gefördert durch den Projektfonds Arbeit 4.0 der Arbeiterkammer Steiermark im Rahmen der Digitalisierungsoffensive

Implement ICF

Implementing the International Classification of Functioning (ICF). Improving training and quality assurance processes of trans-sectoral support for persons with disability

Projektbeschreibung: Das Erasmus+ Projekt „Implement ICF“ im Rahmen der Key Action KA2 „Cooperation partnerships in vocational education and training” zielt darauf ab, die Internationale Klassifikation der Funktionsfähigkeit, Behinderung und Gesundheit (WHO, 2001) als gemeinsame Sprache in die verschiedenen Bereiche der Dienstleistungen und Unterstützungsmaßnahmen und -strategien für Menschen mit Behinderungen einzuführen und somit die Qualität der Teilhabe aller beteiligten Leistungsempfänger zu verbessern. Ausgehend davon fokussiert das Projekt auf die Erstellung eines konkreten ICF-Implementierungsleitfadens, der es verschiedenen Einrichtungen und Akteur*innen in unterschiedlichen Bereichen – Medizin, Gesundheit, Soziales oder Bildung – ermöglicht, die ICF strukturiert zu nutzen. Das Projekt und die Projektaktivitäten werden von zehn Institutionen aus Österreich, Deutschland, Nordmazedonien und der Türkei kooperativ umgesetzt.

Projektpartner*innen: Österreich: PH Steiermark, Sozial Innovatives Netz Dr. Pretis; Nordmazedonien: Association for Promotion of Education, Culture, and Sport - Education for All, Association of Special Educators and Rehabilitators of the Republic of North Macedonia, NGO Imago Plus, Macedonian Medical Association, Association for children's and young people's rights Lastovica; Türkei: Melek Academy Dudu Melek Sabuncuoglu, Özel Eğitimciler Derneği (ÖZDER); Germany: MSH Medical School Hamburg.

FZIB Forscher*innen: Mag.a Katerina Todorova; Prof.in Silvia Kopp-Sixt, BEd MA

Kontakt: katerina.todorova(at)er.phst.at

Laufzeit: 31.12.2022 – 30.12.2024

Planung von zusätzlichem schulischen Unterstützungsbedarf mithilfe der ICF: Plan- ICF

Projektbeschreibung: Am 01. Oktober 2022 startete das Erasmus+ Projekt „Planung von zusätzlichem schulischen Unterstützungsbedarf mithilfe der ICF: Plan- ICF“. Das Projekt zielt darauf ab, die Internationale Klassifikation der Funktionsfähigkeit, Behinderung und Gesundheit (ICF) als gemeinsame Sprache in schulische Förderplanungsprozesse einzuführen und dadurch die Lernmöglichkeiten von Schüler*innen mit Entwicklungsschwierigkeiten zu verbessern. Die Pädagogische Hochschule Steiermark macht sich in den nächsten zwei Jahren zusammen mit neun nationalen und internationalen Partnern auf den Weg, die Projektaktivitäten zu implementieren und die Projektziele zu erreichen.

Projektpartner*innen: Österreich: PH Steiermark, Sozial Innovatives Netz Dr. Pretis, PPH Augustinum, DI Wilhelm Stadler; Nordmazedonien: Verein zur Förderung von Bildung, Kultur und Sport, „Education for all“ Skopje, Vereinigung der Sonderpädagog*innen und Rehabilitator*innen der Republik Nordmazedonien, Gemeinde Centar, Skopje; Türkei: Melek Academy Dudu Melek Sabuncuoglu, Corum Rehberlik ve Arastirma Merkezi Mudurlugu

FZIB Forscher*innen: Prof.in Silvia Kopp-Sixt, BEd MA; Mag.a Katerina Todorova;

Kontakt: katerina.todorova(at)er.phst.at

Laufzeit: 01.10.2022 bis 30.09.2024

SAID - School Assistance - Inclusive & Digital

Digital Coaches unterstützen Volksschüler*innen und Lehrpersonen im Umgang mit digitalen Medien

Projektbeschreibung:

Das Erasmus+ Projekt SAID - School Assistance Inclusive & Digital befasst sich mit schulischer Inklusion aus der Perspektive der Lehrkräfte: Junge Menschen, die selbst eine Lernbeeinträchtigung haben, unterstützen Kinder und Lehrpersonen als sogenannte „DigiCoaches“ in der digitalen Welt. Herzstück des Projekts ist die Entwicklung eines Curriculums für die Ausbildung zum*zur DigiCoach, das in den Partnerländern Österreich, Irland und Finnland zum Einsatz kommen soll.

Eine Detailbeschreibung des Projekts finden Sie hier.

Projektpartner*innen:

Verein atempo, Graz, Österreich (Projektkoordination)

SJOG (Saint John of God Hospitaller Services Group), Dublin, Irland

TRYcamps, Porvoo, Finnland

FZIB-Forscherinnen:

Assoz. Prof.in Dipl.-Sprachwiss.in Susanne Seifert, PhD

Valerie Fredericks, BA MSc

Yvonne Fasching, BA

Olena Sereda, PhD (zeitweise)

Kontakt: Valerie Fredericks, BA MSc

Laufzeit: 6/22 – 11/24

Gefördert durch Erasmus+ als Kooperationspartnerschaft im Bereich der beruflichen Aus- und Weiterbildung

Weitere Informationen zum Projekt finden Sie hier.

Evaluierung der Vergabepraxis des sonderpädagogischen Förderbedarfs (SPF) in Österreich

Projektbeschreibung: Die Vergabepraxis des sonderpädagogischen Förderbedarfs (SPF) in Österreich stellt eine Schnittstelle in der Weiterentwicklung eines inklusiven Bildungssystems dar. Daher sollen in diesem Projekt, das eine Auftragsforschung im Auftrag des BMBWF ist, die Prozesse bei der Bescheidung eines SPF analysiert werden. Im Rahmen eines Mixed Methods Design werden (1) Expert*inneninterviews (u.a. mit Führungskräften in den Bildungsdirektionen, Diversitätsmanager*innen), (2) eine Befragung von Eltern, Lehrpersonen, Schulleitungen, Diversitätsmanager*innen, (3) eine Analyse sonderpädagogischer Gutachten und schließlich (4) eine Analyse von Sekundärdaten durchgeführt. Das Projekt zeichnet sich durch eine enge Kooperation der Forschenden mit den jeweiligen Bildungsdirektionen sowie mit in den SPF-Vergabeprozess involvierten Personen bzw. Institutionen in allen neun Bundesländern aus.

Projektpartner*innen: Universität Graz, Universität Innsbruck, Universität Wien, PH Burgenland, PH Kärnten, PH Niederösterreich, PH Oberösterreich, PH Salzburg, PH Steiermark, PH Vorarlberg, PH Wien, KPH Edith Stein, PPH Augustinum, Institut für Höhere Studien (IHS)

FZIB Forscher*innen: Universität Graz: Univ.-Prof.in Dr.in phil. Barbara Gasteiger-Klicpera, Univ.-Prof. Dr.phil. Timo Lüke, Sabrina Kahr, BA MSc, Andrea Kogler, BA MSc; PH Steiermark: Prof.in Dr.in Andrea Holzinger; PPH Augustinum: Prof. David Wohlhart, BEd

Kontakt: Univ.-Prof.in Dr.in phil. Barbara Gasteiger-Klicpera

Laufzeit: 06/2022 – 09/2023

me_HeLi-D

Mental Health Literacy und Diversity. Enhancing Mental Health and Resilience through Digital Resources for Youth

Projektbeschreibung: Das Ziel des dreijährigen Erasmus+ Projekts besteht darin, die psychische Gesundheitskompetenz von Schüler*innen im Alter von 12-15 Jahren zu fördern, unabhängig von ihrem sozialen und kulturellen Hintergrund, sozioökonomischen Status, Unterstützungsbedarf, Geschlechtsidentität oder sexuellen Orientierung. Dafür wird ein innovatives, adaptives, barrierefreies Programm gemeinsam mit den Partnerländern Bulgarien, Slowenien und Polen entwickelt. Dieses Online-Tool wird Module zur Förderung der psychischen Gesundheitskompetenz, Resilienz, Achtsamkeit und des Hilfesuchverhaltens sowie Module zur Prävention von Angst und Depression enthalten. Es wird gemeinsam mit den Beteiligten entwickelt, in drei Ländern mit Schüler*innen unterschiedlicher Herkunft implementiert, hinsichtlich der Auswirkungen auf die psychische Gesundheit von Schüler*innen evaluiert und schlussendlich in vier Sprachen (Englisch, Deutsch, Polnisch, Slowenisch) frei zugänglich zur Verfügung stehen.

Projektpartner*innen: University of Silesia in Katowice (Uni Silesia), Poland; Educational Research Institute (ERI), Slovenia; Sofia University St. Kliment Ohridski (Uni Sofia), Bulgaria; University of Graz (Uni Graz), Austria (Lead); Primary School No. 11 with Integration Katowice (Partner-School 1), Poland; Elvira Vatovec Primary School Koper (Partner-School 2) Slovenia; NMS Heiligenkreuz am Waasen (Partner-School 3), Austria

Forscher*innen: Univ.-Prof.in Dr.in phil. Barbara Gasteiger-Klicpera, Katharina Maitz, PhD MA BA BA, Michaela Wright, BSc MSc; Lea Hochgatterer, BSc MSc; Franziska Reitegger, BA MSc

Laufzeit: 01.09.2022-31.08.2025

Hier finden Sie den ersten Newsletter des Projektes.

Weitere Informationen finden Sie auf dieser Website: https://project.meheli-d.uni-graz.at/

ASDEX

Students with Autism Spectrum Disorder and EXperiments in science - improving social inclusion and learning for students with Autism Spectrum Disorder through experimenting in natural science lessons

Projektbeschreibung: Das Projekt stellt eine Kooperation des Forschungszentrums für Inklusive Bildung (FZIB) mit dem Fachdidaktikzentrum Biologie und Umweltkunde (FDZBUK) dar und wird im Rahmen des 1000-Ideen-Programms des österreichischen Wissenschaftsfonds FWF gefördert. Ziel ist es zu erforschen, ob sich Experimentieren im Biologie-Unterricht dazu eignet, den Lernerfolg und die soziale Inklusion bei Schüler*innen mit Autismus-Spektrum-Störung (ASS) positiv zu beeinflussen. Bei Bewährung des teils neuen, empirisch begründeten Forschungsansatzes werden die entwickelten Unterrichtsstunden zur Unterstützung von Lehrkräften öffentlich zugänglich gemacht.  Eine Erweiterung des Projektes auf weitere naturwissenschaftliche Fächer und die entsprechenden Fachdidaktikzentren wird angedacht.

FZIB Forscher*innen: Univ.-Prof.in Dr.in phil. Barbara Gasteiger-Klicpera

Projektpartner*innen: Univ.-Prof. Dipl.-Biol. Dr. Uwe K. Simon und Dipl.-Biol.in Dr.in Nadine Otto (Fachdidaktikzentrum Biologie und Umweltkunde, Universität Graz)

In Zusammenarbeit mit:  Pädagogische Hochschule Steiermark, Bildungsdirektion Steiermark, ASS-Interessensgruppen und -vereine

Laufzeit: 01.04.2022-31.03.2024

Inclusion-Friendly Classroom:

The ICF as a Problem-Solving Tool for the Team Around the Child in Educational Settings - INCLUDE with ICF

Projektbeschreibung: Mit 1. Februar 2022 startete das Erasmus+ Projekt " Include with ICF” im Rahmen der Key Action "Cooperation partnerships in school education". Acht nationale und internationale Projektpartnerinnen und Projektpartner aus Österreich, Deutschland, Nordmazedonien und Türkei setzen sich zum Ziel, Partizipation und Inklusion in schulischen Settings zu fördern. Die Projektprodukte fokussieren sich auf die Verwendung der Internationalen Klassifikation der Funktionsfähigkeit, Behinderung und Gesundheit (ICF) im schulischen Kontext und auf die Erstellung von ICF-Checklisten für Inklusion sowie ein Teachers-Teamwork-Toolkit für Lehrpersonen und alle involvierten Personen in der multiprofessionellen Kooperation im Handlungsfeld Schule.

Projektpartner*innen:

Österreich: Pädagogische Hochschule Steiermark und Sozial Innovatives Netz Dr. Pretis

Nordmazedonien: Education for All, Municipality Gazi Baba, Imago Plus und Association of Special Educators

Deutschland: MSH Medical School Hamburg

Türkei: Melek Academy Dudu Melek Sabuncuoglu

FZIB Forscher*innen: Prof.in Silvia Kopp-Sixt, BEd MA; Mag.a Katerina Todorova; Prof.in Mag.a Dr.in Andrea Holzinger;

Kontakt: silvia.kopp-sixt(at)phst.at

Laufzeit: 01.02.2022 – 31.01.2024

Weitere Informationen auf dieser Website.

Governance Inclusive Education – GovInEd

Projektbeschreibung: Das Projekt setzt sich zum Ziel, Gelingensbedingungen und Barrieren in Steuerungsprozessen und bezogen auf Steuerungsimpulse für Inklusion – repräsentiert als Governance – für die Realisierung von inklusiven Bildungssystemen zu untersuchen. Im Fokus stehen Netzwerkanalysen und die Einbindung aller relevanten Akteurinnen und Akteure sowie Stakeholder im Rahmen inklusiver Bildungstransformationsprozesse und laufender Reformbestrebungen in den beteiligten Ländern Deutschland, Österreich, Italien und Spanien.

Ziel des Projektes ist es, durch den Ländervergleich grundlegende Erkenntnisse für eine gelingende Governance für inklusive Bildung zu gewinnen und ein internationales Curriculum zu entwickeln, dass als Open Educational Resource (OER) allen Interessierten als Informations- und Qualifizierungstool zur Verfügung steht mit dem Ziel, sich für inklusive Bildung und die damit in Verbindung stehenden Steuerungselemente zu professionalisieren.

Projektleitung:

Österreich: Pädagogische Hochschule Steiermark

Projektpartner*innen:

Österreich: Bildungsdirektion Steiermark

Deutschland: Pädagogische Hochschule Ludwigsburg, Universität Leipzig und Staatliches Schulamt Tübingen

Italien: Libera Universita di Bolzano und Provincia Autonoma di Bolzano

Spanien (Katalonien): Universitat Autonoma de Barcelona und Departament D'educació-Generalitat de Catalunya

FZIB Forscher*innen: Prof.in Silvia Kopp-Sixt, BEd MA; HS-Prof.in Mag.a Edvina Bešić, MSc PhD; Mag.a Katerina Todorova; Prof.in Dr.in Andrea Holzinger; HS-Prof. Mag. Mathias Krammer, MA PhD

Kontakt: silvia.kopp-sixt(at)phst.at

Laufzeit: 01.01.2022 – 31.12.2024

Weitere Informationen auf der Website https://govined.eu/.

RegiNaDiff

Regional, Nachhaltig und Differenziert im Unterricht: Starting the green transformation in school

Projektbeschreibung: RegiNaDiff hat zum Ziel, Wissen über eine nachhaltige Lebensweise in der 4. und 5. Schulstufe zu vermitteln. Es wird ein Baukastensystem (Editor) entwickelt, mit dem Lehrpersonen selbst differenzierte Texte zu regionalen nachhaltigkeitsrelevanten Themen mit Wortschatzarbeit, Aufgaben und Lesestrategien anreichern und digitalisieren können. Die Materialien, die im Projekt entstehen und evaluiert werden, sollen für alle Lehrpersonen zugänglich und erweiterbar (durch den Editor) gemacht werden, um sie im inklusiven Unterricht einsetzen zu können. Die Schüler*innen arbeiten in Projektwochen mit den erstellten Materialien und führen themenbezogene Hands-on-Projekte durch. Dabei sollen die Schüler*innen mehr Bezug zu nachhaltigkeitsrelevanten Themen bekommen, wie zum Beispiel Tier-, Natur- und Umweltschutz, erneuerbare Energien, regionale Lebensmittelversorgung, Müllvermeidung und verantwortungsbewusstem Umgang mit Ressourcen.

Projektpartner*innen: Uni Graz (Lead), PPH Augustinum, Wohlhart Lernsoftware, Forschungszentrum für Inklusive Bildung (FZIB) sowie assoziierte Partner*innen aus den Bereichen Bildung und Nachhaltigkeit (Saubermacher Dienstleistungs AG, Zero Waste Austria, Repaircafé Premstätten, Repaircafé Graz, Umwelt-Bildungszentrum Steiermark, Klimaregion Anger & Floing)

FZIB Forscher*innen: Jessica Berger, MSc; Ass.-Prof.in Mag.a Mestre Lisa Paleczek, PhD; Daniela Ender, MSc.; Ass.-Prof.in Dipl.-Sprachwiss.in Susanne Seifert, PhD; Prof.in Dr.in Martina Kalcher und Prof. David Wohlhart, BEd

Laufzeit: 11/2021 – 1/2023

Die Homepage des Projekts RegiNaDiff (Regional, Nachhaltig, Differenziert im Unterricht: Starting the green transformation in school) ist nun online und erste Unterrichtsmaterialien stehen hier zur Verfügung.

Lubo-LRS

Projektbeschreibung: Das Projekt Lubo-LRS wird von Juli 2021 bis Juni 2024, finanziert von der Boll-Stiftung, durchgeführt. Ziel ist es, auf Grundlage einer evidenzbasierten Maßnahme des sozial-emotionalen Lernens ("Lubo aus dem All", Hillenbrand et al., 2018) im Projekt für die spezifische Zielgruppe von Kindern mit Lese-Rechtschreib-Schwierigkeiten (LRS) ein Verhaltenstraining zu entwickeln und zu evaluieren. In einem ersten Schritt werden dazu vorab spezifische Situationen, die herausfordernd für jene Kinder sind, mittels Literaturrecherche und einer Fragebogenstudie eruiert. Im weiteren sollen dann im Training konkrete Unterstützungsmöglichkeiten für diese Situationen geboten werden. Eine Evaluation in Deutschland, Österreich und der Schweiz ist geplant.

Noch bis 31.03.2022 werden Volksschulen gesucht, die Kinder mit LRS unterstützen wollen. Den Flyer mit der Information zur Anmeldung finden Sie hier.

Projektpartner*innen: Universität zu Köln (Lead); Universität Graz; HfH Zürich

FZIB Forscher*innen: Univ.-Prof.in Dr.in phil. Barbara Gasteiger-Klicpera, Ass.-Prof.in Dipl.-Sprachwiss.in Susanne Seifert, PhD

Laufzeit: 01.07.2021 bis 30.06.2024

Weitere Informationen finden Sie auf der Website https://www.bollstiftung.de/projekte/wissenschaft/lubo-lrs.

DIGIVID

Digital Competences Unleashed: Education and Training of Digital Competences in the era of CoVid-19

Projektbeschreibung: Das Projekt DIGIVID wird von Mai 2021 bis April 2023 Lehrenden in der Lehrer*innenausbildung und Lehrpersonen, die sich entweder gerade in Ausbildung befinden oder bereits im Dienst stehen, durch eine prozessbegleitende Fortbildung Kompetenzen im Online Bereich vermitteln. Diese Fortbildung wird rund um ein Widget, das auf das DigComp 2.1 Framework Bezug nimmt, aufgebaut sein. Das Widget wird anhand von ausdifferenzierten Lernzielen, die man individuell abarbeiten kann, eine Lernumgebung schaffen, die die DigComp Kompetenzen vermittelt. Der Einsatz dieses Widgets wird im Rahmen prozessbegleitender Fortbildungen (Österreich, Deutschland, Norwegen) evaluiert.

Projektpartner*innen: Technische Universität Graz/Know Center (Lead); Technische Universität Dresden; Norwegian University of Science and Technology; Universität Graz;

FZIB Forscher*innen: Univ.-Prof.in Dr.in phil. Barbara Gasteiger-Klicpera, Ass.-Prof.in Mag.a Lisa Paleczek

Laufzeit: 01.05.2021 bis 30.04.2023

Nähere Informationen finden Sie auf der Website https://www.tugraz.at/institute/isds/research/projects/digivid/.

 

HAND IN HAND

Förderung von sozial-emotionalen Kompetenzen und Diversitätsbewusstsein bei Lehrer*innen in Europa

Projektbeschreibung: In ihrem Berufsalltag ist es für Lehrpersonen notwendig, täglich kompetent auf neue Herausforderungen zu reagieren. Das Projekt HAND:ET, das in der Aktion „Support for Policy Reform“ gefördert wird, entwickelt von März 2021 bis Februar 2024 ein innovatives, universelles Programm, das darauf abzielt, sozial-emotionale Kompetenzen und Diversitätsbewusstsein bei Lehrkräften zu fördern. Erprobt wird das Programm anhand eines quasi-experimentellen Designs mit Kontrollgruppen bei Primar- und Sekundarstufenlehrpersonen in Slowenien, Kroatien, Schweden, Österreich und Portugal. Die Ergebnisse werden in Guidelines zusammengefasst und sollen als EU- und länderspezifische Empfehlungen aktuelle strukturelle Herausforderungen des Lehrer*innenberufes adressieren.

Projektpartner*innen: Educational Research Institute (ERI), Slovenia; Ministry of Education, Science, and Sport (MESS), Slovenia; Ministry of Science and Education (MSE), Croatia; Bildungsdirektion Steiermark (Board of Education of Styria), Austria; DIPF | Leibniz Institute for Research and Information in Education (DIPF), Germany;  Institute for Social Research in Zagreb (ISRZ), Croatia; University of Graz (Uni Graz), Austria; Mid Sweden University (MIUN), Sweden; Universidade de Lisboa (ULisboa), Portugal; Aarhus University (AU), Denmark;  Network of Education Policy Centres (NEPC), International NGO

Assoziierte Projektpartner*in in Österreich: PPH Augustinum

FZIB Forscher*innen: Univ.-Prof.in Dr.in phil. Barbara Gasteiger-Klicpera, Ass.-Prof.in Mag.a Lisa Paleczek

Laufzeit: 28.02.2021-27.02.2024

Website: https://handinhand.si/en/   Newsletter: Newsletter 1 (in Englisch); Newsletter 2 (in Deutsch); Newsletter 3 (in Englisch)

Link: UniGraz-Wissenschafts-Podcast "HörSaal: 15 Minuten Forschung"  zum Projekt und zum Trainingsangebot für Lehrer*innen

Eine genauere Beschreibung des Projektes finden Sie hier.

Digitalisation and inclusive education (DigIn)

Leaving no one behind in the digital era

Projektbeschreibung: Das Erasmus+ Projekt "Digitalisation and inclusive education: Leaving no one behind in the digital era" zielt darauf ab, Lehrpersonen verschiedener Schultypen in der Inklusiven Medienbildung zu professionalisieren, um auch Schüler*innen mit Behinderungen die Teilhabe am digitalen Fernunterricht zu ermöglichen.

Um dieses Ziel zu erreichen, werden wir für im Dienst stehende Lehrpersonen ein Trainingsprogramm entwerfen und implementieren. In diesem wird einerseits die digitale Kompetenz der Lehrpersonen gefördert und andererseits ihre Fähigkeit, Schüler*innen mit Behinderungen entweder im inklusiven Klassenzimmer, in einem Blended-Learning-Format oder während des Fernunterrichts zu unterstützen, erhöht.

Projektpartner*innen: PHSt und PPH Augustinum (Österreich), Kompetenzzentrum Inklusion im Bildungsbereich der Freien Universität Bozen (Italien), DUGA (Bosnien und Herzegowina), OOU Hristijan Karposh und Education for all (Nordmazedonien).

FZIB Forscher*innen: HS-Prof.in Edvina Bešić, PhD; Prof.in Dr.in Andrea Holzinger ; Mag. Katerina Todorova ; Prof.in Silvia Kopp-Sixt MA ; Prof. David Wolhart, BEd und Prof.in Dr.in Martina Kalcher

Laufzeit: 01.06.2021 – 31.05.2023

Weitere Informationen finden Sie auf der Projekt-Website: https://www.digin-education.at/.

Remember #LetsDigIn

DigIDe

Projekt zum Erkennen von Demenz bei Menschen mit intellektueller Beeinträchtigung

Projektbeschreibung: Das Ziel des vorliegenden Projektes besteht darin, ein digitales Tool zur frühzeitigen Erkennung einer demenziellen Erkrankung bei Menschen mit intellektueller Beeinträchtigung zu konzipieren und dazu einen Prototyp zu entwickeln. Dadurch sollen belastende Situationen, die sich durch Demenzsymptome von Menschen mit intellektueller Beeinträchtigung für das Betreuungspersonal ergeben, minimiert und Möglichkeiten der Begleitung und Förderung verdeutlicht werden. Das Tool wird in einem partizipativen Prozess mit allen beteiligten Akteur*innen entwickelt und soll den Alltag für die Betreuungspersonen erleichtern und ihre Beobachtungs- und Kommunikationsmöglichkeiten erweitern.

FZIB Forscher*innen: Univ.-Prof.in Dr.in phil. Barbara Gasteiger-Klicpera, Dominik Pendl, BA MSc.

Laufzeit: 01.04.2021 – 31.03.2023

Gefördert von der Arbeiterkammer Steiermark im Rahmen der Digitalisierungsoffensive

Eine Detailbeschreibung des Projektes finden Sie hier.

‘Scratch Options!’

Soziale Problemlösefähigkeiten und CT bei Schülerinnen und Schülern der 4. und 5. Schulstufe

Projektbeschreibung: Im Rahmen der fortschreitenden Digitalisierung aller Lebensbereiche, gewinnen digitale Kompetenzen an Bedeutung. Daher müssen diese Kompetenzen und damit verbunden Computational Thinking (CT) im schulischen Kontext thematisiert und gefördert werden. Den Fokus auf diesen Bereich zu legen, darf jedoch nicht dazu führen, dass andere grundlegende Kompetenzen von Schülerinnen und Schülern (SuS) in den Hintergrund treten. Dies betrifft insbesondere sozial-emotionale Kompetenzen und deren Förderung im schulischen Alltag, da in Schulklassen das Miteinander auch durch die individuellen Fähigkeiten der einzelnen SuS beeinflusst wird. 

‘Scratch Options! ’versucht, diese Brücke zu bauen, sodass sich die Förderung digitaler und sozial-emotionaler Kompetenzen nicht ausschließen, sondern aufeinander aufbauen und einander ergänzen. Im Projekt sollen durch das Programmieren interaktiver Stories mit der sehr anschaulichen und kinderfreundlichen Programmiersprache Scratch (grafisches Bausteinsystem) rund um sozial-emotional herausfordernde Situationen sowie deren Lösungsoptionen SuS in ihren sozial-emotionalen Kompetenzen und simultan in ihrem CT gefördert werden. 

Ziel ist es, eine Form der gemeinsamen Förderung dieser Kompetenzen (CT und sozial-emotionale Kompetenzen) im Klassengefüge zu entwickeln, zu erproben und zu evaluieren, damit Lehrpersonen auf evidenzbasierte Interventionen zurückgreifen können. Die Inhalte (sozial-emotional herausfordernde Situationen) sollen konkrete Herausforderungen der Klasse thematisieren und somit maßgeschneiderte Interventionen ermöglichen. 

FZIB Forscher*innen: Univ.-Prof.in Dr.in phil. Barbara Gasteiger-Klicpera, Katharina Maitz, PhD MA BA BA, Prof.in Mag.a Lisa Paleczek, PhD;

Eine Detailbeschreibung des Projektes finden Sie hier.

In-DIG-developments

Inklusion durch digitale Schulentwicklung – Barrieren und Lösungen infolge von Covid-19

Projektbeschreibung: Das Projekt zielt darauf ab, die Auswirkungen und Veränderungen, die durch COVID-19 an Grund- und Sekundarschulen in der Steiermark ausgelöst wurden, besser zu verstehen. Dazu werden mit Hilfe eines Mixed-Method-Ansatzes Schüler*innen, Lehrpersonen, Schulleitungen und Eltern zu ihren Erfahrungen mit schulischer Inklusion während der Covid-19-Pandemie und einer damit verbundenen veränderten Unterrichtsgestaltung befragt. Die daraus gewonnenen wissenschaftlichen Erkenntnisse über Barrieren und Modelle für inklusive, digital-gestützte Lehr- und Lernumgebungen sollen genutzt werden, um künftige inklusive Schulentwicklungsprozesse zu begleiten.

Eine erste Möglichkeit zu einem breit angelegten interdisziplinären Austausch gab es am 11.11.2020 bei einem Online Workshop. Nähere Informationen zu dieser Veranstaltung finden Sie hier (hier finden Sie das Programm).

Die Studie wird in Kooperation mit dem Forschungszentrum für Inklusive Bildung (FZIB) und dem AB Inklusive Bildung und Heilpädagogische Psychologie , unter der Leitung von Univ.-Prof.in Dr.in phil. Barbara Gasteiger-Klicpera, sowie dem AB Empirische Bildungsforschung, unter der Leitung von Univ.-Prof.in Dr.in phil. Heike Wendt und dem Institut für Ethik und Gesellschaftslehre der Universität Graz sowie der finanziellen Unterstützung des Landes Steiermark realisiert.

Eine Detailbeschreibung des Projektes finden Sie hier.

Large Scale Assessment der Bildungsstandarddaten D416

Projektbeschreibung: Bei dieser Untersuchung sollen Zusammenhänge zwischen dem Grad an Heterogenität in der Klasse und den Leistungsdaten der SchülerInnen im Fach Deutsch (Lesen und Rechtschreiben) betrachtet werden. Dabei wird im Besonderen untersucht, inwieweit ein Zusammenhang zwischen der Anzahl an von der Standardüberprüfung ausgeschlossenen SchülerInnen und dem Leistungsniveau in Deutsch in der Klasse existiert. Der Ausschluss von SchülerInnen wird dabei als grober Indikator für die Zielgruppe der Inklusion (Kinder mit Behinderungen) verwendet. Als zusätzliche Einflussvariablen werden die Informationen zum sozialen und kulturellen Kapital in den Familien betrachtet sowie Klassenkompositionseffekte berücksichtigt.

Forscher*innen: Univ.-Prof.in Dr.in phil. Barbara Gasteiger-Klicpera, HS-Prof. Mag. Mathias Krammer, PhD, MA (PH St - Lead); Ass.-Prof.in Dipl.-Sprachwiss.in Susanne Seifert, PhD

Projektlaufzeit: 10/2019 – 07/2021

 

Regio-Diff

  • Ziel: regionales Wissen aufbereiten und differenziert vermitteln, Lesefähigkeiten fördern, Lesediagnostik entwickeln. An die Lesefähigkeiten der Schüler*innen angepasste Sachtexte über regionale Besonderheiten der Steiermark wurden 2019/20 vom Projektteam und Sekundarstufenschüler*innen erstellt. Im Schuljahr 2020/21 kommen diese Texte angereichert mit Wortschatzarbeit und Lesestrategien in steirischen Volksschulklassen entweder in Print oder in einer digitalen Lernumgebung eingebettet zum Einsatz.
  • FZIB Forscher*innen: Uni Graz: Prof.in Mag.a Lisa Paleczek, PhD.; Ass.-Prof.in Susanne Seifert, PhD.; PPH Augustinum: Daniela Ender, MSc ; Prof.in Dr.in Martina Kalcher;  Prof. David Wohlhart;
  • Laufzeit: 2019-2022
  • gefördert vom Land Steiermark
  • Nähere Informationen finden Sie auf der Website regionen-kennenlernen (uni-graz.at) , auf Facebook  und auf Instagram.

Geteilte Jugend im österreichischen Schulsystem

Geteilte Jugend im österreichischen Schulsystem - Teilung des Schulsystems - Heterogenität und Diversität in Schulklassen in Interaktion mit der sozial-emotionalen Entwicklung von steirischen Sekundarstufenschüler*innen

Projektbeschreibung: Dieses Projekt stellt ein Kooperationsprojekt der Pädagogischen Hochschule Steiermark, der Technischen Universität Dortmund und der Universität Graz dar, welches am Forschungszentrum für Inklusive Bildung durchgeführt wird/wurde. Der Hauptfokus liegt dabei auf der Untersuchung von schulinternen Einflusseffekte (Tracking / Art des Klassensettings) auf die sozial-emotionale Entwicklung von österreichischen Sekundarstufenschülern*innen. Dazu wurden seit 2018, 1550 Schüler und Schülerinnen der Neuen Mittelschule und der Unterstufe Gymnasium im Längsschnitt bis Anfang 2021 begleitet. Die Datenerhebung basiert auf einem Mixed-Method Ansatz. Es kommen sowohl quantitative (Fragebogenerhebung) als auch qualitative Methoden (Experteninterviews) zum Einsatz. Erste Ergebnisse zeigen deutliche Einflüsse der Schulform und des Klassensettings auf die sozial-emotionale Entwicklung der Schüler und Schülerinnen.

FZIB Forscher*innen: HS-Prof.in Edvina Bešić, HS-Prof. Mag. Mathias Krammer, PhD, MA; Ass.-Prof.in Mag.a Lisa Paleczek, PhD und Prof. David Wohlhart BEd

Projektpartner*innen: Pädagogische Hochschule Steiermark (Lead), Uni Graz, Wohlhart Lernsoftware, Technische Universität Dortmund.

Laufzeit: 10/2018 – 12/2021

Fördergeber: Land Steiermark

Aufbau eines Forschungszentrums für inklusive Bildung

Projektbeschreibung: "Digitale und soziale Transformation in der Hochschulbildung"

Broschüre des Bundesministeriums für Bildung, Wissenschaft und Forschung: Digitale und soziale Transformation. Ausgewählte Digitalisierungsvorhaben an öffentlichen Universitäten 2020 bis 2024. (Projektbeschreibung auf S. 42)

Aus den mehr als 70 eingereichten Projekten wurden von einer international besetzten Jury 35 als förderwürdig eingestuft. Darunter war auch das Projekt „Aufbau eines Forschungszentrums für inklusive Bildung“. 

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Kooperationspartner*innen

 Private Pädagogische Hochschule Augustinum  Pädagogische Hochschule Steiermark  Universität Graz 

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