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FZIB Newsletter 5/21

FZIB Newsletter

Liebe Interessierte, liebe Leser*innen,

der FZIB Newsletter informiert Sie über die Aktivitäten des FZIB, aktuelle Forschung und Veranstaltungen zu inklusiven Themen.  Wir laden Sie herzlich ein, uns Ihre Beiträge über Veranstaltungen zum Thema Inklusion an heidi.kinast@uni-graz.at zu senden. Herzlichen Dank an alle, die an der Erstellung des Newsletters mitgewirkt haben!

Das FZIB-Leitungsteam: Barbara Gasteiger-Klicpera (Uni Graz), Andrea Holzinger (PH Steiermark) und David Wohlhart (KPH Graz)

Aktuelle Forschung

  • Projekt HAND IN HAND - Förderung von sozial-emotionalen Kompetenzen und Diversitätsbewusstsein bei Lehrer*innen in Europa

Das Projekt HAND:ET, das in der Aktion „Support for Policy Reform“ von Erasmus+ gefördert wird, entwickelt, implementiert und evaluiert von März 2021 bis Februar 2024 ein innovatives, universelles Programm, das darauf abzielt, sozial-emotionale Kompetenzen und Diversitätsbewusstsein bei Lehrkräften zu fördern. Erprobt wird das Programm anhand eines quasi-experimentellen Designs mit Kontrollgruppen bei Primar- und Sekundarstufenlehrpersonen in Slowenien, Kroatien, Schweden, Österreich und Portugal. Die Ergebnisse werden in Guidelines zusammengefasst. Das Konsortium besteht aus Projektpartner*innen aus Slowenien (Lead), Kroatien, Deutschland, Schweden, Portugal, Dänemark und Österreich. Österreich ist mit der Universität Graz sowie der KPH Graz und der Bildungsdirektion Steiermark als assoziierte Partnerinnen involviert.

  • DIGIVID- Digital Competences Unleashed: Education and Training of Digital Competences in the era of CoVid-19

Das Erasmus+ Projekt DIGIVID wird von Mai 2021 bis April 2023 Lehrenden in der Lehrer*innenausbildung und Lehrpersonen durch eine prozessbegleitende Fortbildung Kompetenzen im Online Bereich vermitteln. Diese Fortbildung wird rund um ein Widget, das auf das DigComp 2.1 Framework Bezug nimmt, aufgebaut sein und vermittelt die DigComp Kompetenzen. Der Einsatz dieses Widgets wird im Rahmen prozessbegleitender Fortbildungen (Österreich, Deutschland, Norwegen) evaluiert. Projektpartner*innen sind die Technische Universität Graz/Know Center (Lead), die Technische Universität Dresden, die Norwegian University of Science and Technology und die Universität Graz sowie das FZIB als assoziierter Partner.

  • Digitalisation and inclusive education (DigIn): Leaving no one behind in the digital era

Das Erasmus+ Projekt „Digitalisation and inclusive education: Leaving no one behind in the digital era“ (DigIn) zielt darauf ab, Lehrpersonen verschiedener Schultypen in der Inklusiven Medienbildung zu professionalisieren, um Schüler*innen mit Behinderungen die Teilhabe am mediengestützten Unterricht zu ermöglichen. Um dieses Ziel zu erreichen, werden die sechs Projektpartner*innen aus Österreich, Italien, Bosnien und Herzegowina und Nordmazedonien, für im Dienst stehende Lehrpersonen, ein Trainingsprogramm entwerfen und implementieren. In diesem wird einerseits die digitale Kompetenz der Lehrpersonen gefördert und andererseits ihre Fähigkeit erhöht, Schüler*innen mit Behinderungen entweder im inklusiven Klassenzimmer, in einem Blended-Learning-Format oder während des Fernunterrichts zu unterstützen. Wenn Sie sich als Lehrperson oder Schulleitung an dem Projekt beteiligen wollen, bitte kontaktieren Sie uns unter: edvina.besic@phst.at. Projektstart: 01.06.2021

  • Inklusion von Kindern und Jugendlichen mit Albinismus in Tansania

Im Mittelpunkt des von der EU finanzierten Mobilitäts- und Entwicklungsprojektes stehen die Kooperation mit der Mwenge Catholic University in Moshi/Tansania und die Erarbeitung eines Professionalisierungskonzeptes für Lehrpersonen, die sich in der Region Moshi in Tansania für die Inklusion von Kindern und Jugendlichen mit Albinismus einsetzen. Darüber hinaus wird in weiterer Folge auch eine Synergiebildung zum Forschungsnetzwerk Africa-Uninet - einer Initiative des bmbwf - angestrebt, die sich eine langfristige, stabile Basis für die Zusammenarbeit zwischen österreichischen und afrikanischen Universitäten und Forschungseinrichtungen zum Ziel setzt. Diese Synergiebildung soll durch die Entwicklung und Umsetzung gemeinsamer Forschungsaktivitäten zum Ausdruck kommen, die sich der Menschenrechtsbildung und Inklusiven Bildung in Tansania widmen:

https://www.ph-online.ac.at/phst/pl/ui/$ctx/wbLDB.detailLeistung?pOrgNr=&pIdentNr=50243&pLstNr=9893

  • RegioDiff – differenzierte Sachunterrichtsmaterialien digital und in Print

Das Projekt RegioDiff (ein Kooperationsprojekt der KPH Graz, Uni Graz, PH Steiermark und Wohlhart Lernsoftware; gefördert vom Land Steiermark) widmet sich derzeit in seiner 2. Phase der Implementierung von differenzierten Sachunterrichtsmaterialien in digitaler und Printumgebung in Grundschulklassen (4. Schulstufe). 

Im Zuge von Beobachtungen in den Klassen sowie durch Interviews mit Kindern und Lehrpersonen werden wertvolle Rückmeldungen zum Aufbau und den Inhalten der Sachtexte, sowie Erkenntnisse zu deren Handhabung in inklusiven Klassen gewonnen. 

Genaueres zum Projekt (Laufzeit Juli 2019 bis Mai 2022), sowie Erklärvideos zu den Zielen und Inhalten von RegioDiff gibt es auf

Ausschreibung Forschungspreis

  • Lebenshilfe-Forschungspreis für Inklusion 2021

Auch heuer wieder vergibt die Lebenshilfe Graz und Umgebung - Voitsberg den LEBENSHILFE-FORSCHUNGSPREIS FÜR INKLUSION. Damit werden Masterarbeiten und Dissertationen zum Thema Inklusion prämiert, die im Jahr 2020 an steirischen Universitäten, Pädagogischen Hochschulen und Fachhochschulen begutachtet und approbiert wurden. Einreichungen sind bis 7. Mai 2021 heuer erstmalig über den in der Ausschreibung eingefügten Link für die Online-Einreichung möglich.

Die Lebenshilfe Graz und Umgebung - Voitsberg hofft wieder auf zahlreiche spannende Forschungsprojekte, die für diesen Preis eingereicht werden! Die Verleihung der Preise findet im Rahmen des Grazer Forum Inklusion am 17.6.2021 statt.

 

Aktuelle Termine

  • “To inclusive Education and BEYOND” - EASPD International Conference 2021

Die EASPD Konferenz steht im Jahr 2021 unter dem Motto „To Inclusive Education and BEYOND“. Sie findet von 5. bis 7. Mai jeweils von 9 bis 13 Uhr online statt. Die Veranstaltung (in englischer Sprache) ist gleichzeitig die Abschlusskonferenz des gleichnamigen Erasmus+ Projekts BEYOND, in dem die Chance B (Gleisdorf) in den letzten zweieinhalb Jahren mit sechs europäischen Partnerorganisationen daran gearbeitet hat, inklusive Bildung für alle zu fördern und Unterstützungsmöglichkeiten für Regelschulen hin zu mehr Inklusion zu erkunden.

Am 5. Mai konnte als Keynote-Speaker Tony Booth, Mitautor des „Index for Inclusion“, gewonnen werden. Am 6. Mai veranstalten Barbara Gasteiger-Klicpera und Caroline Breyer vom FZIB-Forschungsteam im Rahmen der EASDP Konferenz einen Workshop zu "Staff training for the achievement of Inclusive Educational Settings" und präsentieren dabei die Ergebnisse des IMAS II Projekts.

Einen Bericht über die EASPD 2020, an dem auch Andrea Holzinger als Expertin für Österreich mitgewirkt hat, finden Sie hier.

Weitere Details zum Konferenz-Programm und die Möglichkeit zur Anmeldung finden sich hier: https://www.easpdconference.eu/. Kontakt bei der Chance B für nähere Informationen zur Konferenz und zum Projekt BEYOND: priska.schukoff@chanceb.at und michael.longhino@chanceb.at.

  • Online-Treffen des Netzwerks Inklusive Bildung zum Thema "Jugendcoaching"

Am 16. Juni 2021, von 17.00 bis 18.00 Uhr, findet ein Online-Treffen des Netzwerks mit einem Impuls von Mag. FH Manuel Köffler (Projektleiter Jugendcoaching Lebenshilfen Soziale Dienste GesmbH) zum Thema "Jugendcoaching, das inklusive Angebot – Die Zusammenarbeit von Schule und Jugendcoaching" statt, Details zur Veranstaltung finden Sie hier.

  • Grazer Forum Inklusion 2021

Wir laden Sie herzlich am 17. Juni 2021 zum Grazer Forum Inklusion ein, das heuer als Online-Konferenz stattfindet und den Titel „Förderung von Gesundheitskompetenz im Kontext schulischer Inklusion“ trägt. Im Rahmen der Veranstaltung werden auch heuer wieder die Lebenshilfe Forschungspreise für Inklusion verliehen. Das Grazer Forum Inklusion findet in Kooperation mit dem FZIB statt. Programmdetails und Anmeldemöglichkeit finden Sie demnächst auf der Website des Instituts für Bildungsforschung und PädagogInnenbildung der Uni Graz und auf der FZIB-Website.

  • 2. Grazer Grundschulkongress 2021

Der 2. Grazer Grundschulkongress 2021 findet von 7. bis 9. Juli 2021 online statt. Ziel des Kongresses ist es, die Weiterentwicklung der Grundschule durch ein wissenschaftliches Forum zu unterstützen, in dem Forschungsergebnisse und Konzepte auf fokussierte Weise diskutiert werden. Inklusive Bildung stellt ein zentrales Thema des Kongresses dar, was unter anderem auch durch die Keynote von Prof. Dr. Kerstin Merz-Atalik von der Pädagogischen Hochschule Ludwigsburg zum Thema „International vergleichende Perspektiven auf Konzepte und didaktische Ansätze einer inklusiven Bildung in der Primarstufe“ zum Ausdruck kommt. Wir laden Sie herzlich zur Teilnahme ein. Details zum vielseitigen Programm sowie zur Anmeldung finden Sie auf der Website des Grazer Grundschulkongresses: www.ggsk.at.

  • Das IKT-Forum 2021 – ONLINE!- Tagung für Menschen mit und ohne Behinderungen: Praxis – Forschung – Entwicklung

Diese Tagung an der Johannes Kepler Universität Linz findet  am 14. und 15. Juli 2021 statt. Es sind zwei parallele Vortragsreihen mit interessanten und renommierten Vortragenden geplant, eine Vortragsreihe in leichter Sprache.  

Einen ersten Programmentwurf finden Sie ab Anfang Mai auf der Veranstaltungswebseite.

Publikationen und Materialien

Im folgenden Abschnitt finden Sie nur die neuesten Publikationen der Mitglieder unseres Zentrums ab März 2021, weitere Publikationen finden Sie auf der FZIB-Website unter der Rubrik "Forschungsteam - Visitkarten - Forschungsleistungen und Publikationen".

 

Zeitschriftenartikel

 

Materialien

Mit den Wissensboxen im IMAS II online Kurs finden Sie Tools, wie Sie am besten Kinder mit Behinderungen aus der Primar- oder Sekundarstufe beim Lernen und in ihrer Entwicklung unterstützen können. Die Wissensboxen gibt es in 5 Sprachen, den Link zu den Wissensboxen finden Sie hier.

  • Common inclusive language (CIL): Die ICF als gemeinsame Sprache in der schulischen Förderung von Kindern mit Entwicklungsschwierigkeiten verwenden

Mit 1. September 2018 startete das Erasmus+ Projekt "Common inclusive language" (CIL) im Rahmen der Key Action "Cooperation for innovation and the exchange of good practices". Insgesamt zehn nationale und internationale Projektpartnerinnen und Projektpartner setzten sich zum Ziel, Partizipation und Inklusion in schulischen Settings für alle Beteiligten in und rund um Schule und Unterricht zu erforschen und weiterzuentwickeln. Dies vollzieht sich unter besonderer Berücksichtigung der Praxis einer gemeinsamen Sprache auf Basis der Internationalen Klassifikation der Funktionsfähigkeit, Behinderung und Gesundheit bei Kindern und Jugendlichen (WHO 2011).

Am 16. und 17.04.2021 fand der erste internationale transdisziplinäre Kongress zum Thema ICF im Schulalter mit dem Titel "ICF@School - A common language“ statt. Rund 200 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus Österreich, Deutschland, Italien, Nord Mazedonien, der Schweiz und der Türkei nahmen an diesem Online-Kongress teil. Neben vier Key-Notes standen sechs Workshops am Programm. Die im Projekt entwickelten Materialien und Ressourcen stehen kostenlos über die Projektwebsite in verschiedenen Sprachen zur Verfügung: www.icf-school.eu.

  • Das Boot: Eine Fluchtgeschichte

Auf Basis des Buches „Das Boot: Eine Fluchtgeschichte“ wurden im Rahmen dieses Projekts gemeinsam mit Lehrpersonen und Schüler*innen Unterrichtsmaterialien zur differenzierten Auseinandersetzung mit dem Thema Flucht in der Primarstufe entwickelt. Diese Materialsammlung wird momentan mit Unterstützung von Studierenden der Spezialisierung „Inklusive Pädagogik mit Fokus Behinderung“ um Materialien für die Sekundarstufe I erweitert. Die Unterrichtsmaterialien für die Primarstufe können bereits jetzt kostenfrei heruntergeladen werden: https://www.leykamverlag.at/buecher/schule/volksschule/lesen/das-boot-eine-fluchtgeschichte

 

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